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Rund um die Atemschutzmaske vom Typ FFP3

Gerade in der heutigen Zeit werden Mundschutzmasken immer wichtiger und gerade Risikopatienten können sich mit einer solchen FFP3 Maske besonders gut vor einer Viruserkrankung schützen.

Mund Nasen Schutz

Bei dieser Art von Mundschutzmaske handelt es sich um eine partikelfiltrierende Halbmaske, die den Eigenschutz nutzt.
Die Masken werden nach eine DIN EN 149:2009-08 geprüft und erhalten ein CE Zertifikat nach einer Baumusterprüfung.
Man erkennt die CE Zertifizierung an dem CE-Kennzeichen inklusive einer vierstelligen Nummer.
Die Maske schützt den Träger vor Aerosolen, Partikeln und Tröpfeninfektionen.
Eine FFP3 Maske muss 99% von Aerosolen filtern. Hingegen eine FFP2 Maske nur einen Filter von 74% aufweisen muss.

Es gibt zwei Varianten dieser Schutzmasken, nämlich einmal mit einem Ausatmeventil und einmal ohne. Der Unterschied besteht darin, dass die ausgeatmete Luft durch ein Ventil auch gefiltert zurück raus strömt und man dadurch seine Mitmenschen ebenfalls schützt. Bei einer Maske ohne Ventil nach FFP3, ist die eingeatmete Luft zu 99% frei von Aerosolen, aber die ausgeatmete Luft wird nicht mehr gefiltert und gelangt so ungefiltert wieder aus der Maske.

Ein großer Nachteil der FFP3 Schutzmaske ist, dass die Luftzufuhr deutlich eingeschränkt ist und es deutlich schwerer ist zu atmen. Zum Vergleich würde ein Strohhalm gut dienen, um beschaulich darzustellen, wie wenig Luft in eine solche Maske eindringt. Deshalb sollte man sich vorher gut überlegen, ob man das schafft oder gar an Atemnot leidet.

Dieser Mund-Nasen-Schutz dient leider immer nur zum einfach Gebrauch. So macht es durchaus Sinn, die Maske nur dann zu tragen, wenn die Ansteckung besonders hoch zu sein scheint oder an bestimmten Orten. Denn die Neuanschaffung geht natürlich ganz schön ins Geld und ist natürlich auch kontraproduktiv gegenüber des Umweltschutzes.
Die Maske ist nämlich mit elektrostatische Kräfte auf der Oberfläche ausgestattet, die nach etwas Feuchtigkeit nicht mehr zuverlässig arbeiten können.

Um einen sorglosen Schutz der Maske gewährleisten zu können, muss die Maske sehr eng am Gesicht anliegen, damit die Luft sich nicht noch andere Wege suchen kann, um in unser Atemsystem zu gelangen. Das heißt dann leider auch für Bartträger, dass der Bart entfernt werden müsste, um den optimalen Schutz gewährleisten zu können. Geschieht das nicht, sinkt die Zuverlässigkeit der Maske extrem.

Da diese Art von Maske speziell für Personengruppen entwickelt wurde, die im direkten Kontakt mit Personen stehen, die eine Viruskrankheit in sich tragen, sollte die Tragezeit bei maximal 8 Stunden liegen. Somit kann die Überschreitung des Arbeitsplatzgrenzwertes mit über 30% mit einer FFP3 Mundschutzmaske überschritten werden.

Zusammenfassend ist zu sagen, dass sich diese speziellen Masken besonders für gefährdete Personen eignen, die entweder selbst stark erkrankt sind und denen eine Viruskrankheit zum Tode führen könnte oder aber auch Personal, das in der Betreuung betroffener Patienten arbeitet und sich selbst nicht anstecken möchte. Derzeit gibt es auch Überlegungen solche Masken bestimmten Risikogruppen kostenlos zur Verfügung zu stellen, damit genau diese gegen den Virus optimal geschützt sind.