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Kaminöfen und Edelstahlschornstein kaufen – das sollte man vorab wissen

Immer wieder tauchen viele Fragen auf, wenn es um Kaminöfen und Schornsteine geht. Darf man zum Beispiel zwei Kaminöfen an einen Schornstein anschließen und welche Abgassysteme sind die Richtigen? Gibt es hier große Unterschiede, die man kennen sollte? Generell ist es so, dass ein Kaminofen und ein Edelstahlschornstein ein System bilden und das optimale Brennverhalten hängt vom Zugverhalten des Schornsteines ab.

Bei der Verbrennung entstehen immer super giftige Gase, die für Menschen lebensbedrohlich sein können und genau deshalb muss man sich absichern und Rauchmelder installieren. Zudem ist es wichtig einen intakten und hochwertigen Schornstein zu haben, der regelmäßig kontrolliert wird. Beim Anschluss eines Kaminofens an den Schornstein werden zwei Bauarten von Kaminöfen unterschieden. Es gibt Kaminöfen, die mit vielen Feuerstätten an einem gemeinsamen Schornstein angeschlossen werden können und es gibt auch Kaminöfen, die jeweils einen eigenen Edelstahlschornstein benötigen. Hier sollte man unbedingt den Unterschied kennen, weil das Ganze sonst drastische Folgen haben kann.

Wenn der Kaminofen für den geschlossenen Betrieb mit selbstschließender Feuerraumtür gebaut wurde, kann man einen Schornstein mehrfach belegen. Wichtig ist dann aber noch, dass auch der Schornstein hierfür geeignet ist. Kaminöfen für den Betrieb mit geschlossener Feuerraumtür und ohne selbstschließendem System sind so konzipiert, dass nur ein Ofen an einen Schornstein angeschlossen werden darf. Demnach ist für jeden Kamin ein extra Schornstein erforderlich.

Wenn der Kamin eine offene Feuerraumtür hat ist ebenfalls ein eigener Schornstein erforderlich, was einfach aus Sicherheitsgründen so gehandhabt wird. Der Kaminofen darf aufgrund der schlechten Verbrennung bei offenen Feuertüren nur gelegentlich betrieben werden. Eine zeitliche Einschränkung ist nicht möglich. Wenn man bereits einen Kaminofen hat, dann muss man sich aber erst einmal damit auseinandersetzen welcher Schornstein passend ist. Auch hier gibt es nämlich große Unterschiede. Generell sorgt der Schornstein für die Ableitung der Abgase über das Dach und wird einen Sog erzeugen. Damit alles 1A klappt, ist es wichtig einen Schornstein zu besitzen, der die richtigen Voraussetzungen mitbringt. Ob der Schornstein für den Betrieb des Kaminofens geeignet ist oder nicht, wird einem der Schornsteinfeger beantworten können. Zudem muss man die Schornsteinhöhe kennen, denn die ist dafür verantwortlich, ob der wirksame Förderdruck für den Ofen erreicht wird. Normalerweise sollten 4 oder 5 Meter schon ausreichen, jedoch ist dieser Wert nur ein Richtwert und muss immer individuell abgestimmt werden.

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